Ausgangslage:
Gewöhnliche Warze am rechten Zeigefinger.
Schon etwa 2 Monate vorhanden.
Ich entscheide mich für: Salicylsäure + konsequente Pflege.
Tag 1
Warze fotografiert.
Sieht größer aus als gedacht.
Motivation hoch.
Tag 3
Erste sichtbare Veränderung. Oberfläche wird weißlich.
Leichtes Brennen, aber erträglich.
Tag 5
Hornhaut vorsichtig abgetragen.
Darunter sieht man dunkle Punkte – typische Blutgefäße.
Kurz Zweifel: „Wird das wirklich besser?“
Tag 7
Erste Woche geschafft.
Warze minimal kleiner.
Geduld wird jetzt zum Thema.
Tag 10
Routine setzt ein.
Abends auftragen, Pflaster drüber, fertig.
Keine großen Fortschritte, aber auch kein Stillstand.
Tag 14
Halbzeit-Moment.
Warze flacher. Rand wirkt weniger verhärtet.
Motivation steigt wieder.
Tag 16
Haut drumherum leicht gereizt.
Pause für einen Tag eingelegt.
Wichtig: gesunde Haut nicht unnötig schädigen.
Tag 18
Behandlung fortgesetzt.
Warzenkern wird sichtbarer.
Tag 21
Drei Wochen.
Jetzt ist klar: Es wirkt.
Warze etwa halb so hoch wie am Anfang.
Tag 23
Kleine schwarze Punkte verschwinden langsam.
Das fühlt sich wie ein Durchbruch an.
Tag 25
Nur noch ein kleiner Rest tastbar.
Fast unscheinbar.
Tag 27
Kaum noch sichtbar.
Ich traue dem Frieden noch nicht.
Tag 29
Fast glatte Haut.
Nur eine leichte Rötung bleibt.
Tag 30
Warze faktisch verschwunden.
Kein Druck, keine Erhebung.
Nur noch minimale Hautregeneration nötig.
Was ich in 30 Tagen gelernt habe
- Geduld schlägt Aktionismus.
- Konsequenz ist wichtiger als Aggressivität.
- Kleine Rückschritte gehören dazu.
- Fotos helfen, Fortschritt objektiv zu sehen.
Und vor allem:
Warzen verschwinden selten spektakulär – sondern langsam, fast unscheinbar.
Eine Warze loszuwerden ist kein Sprint.
Es ist ein leiser Prozess.
Wer jeden Tag ein bisschen macht,
steht nach 30 Tagen oft vor einem unspektakulären, aber befriedigenden Ergebnis:
glatte Haut.