Warze:
„Hallo. Ich bin übrigens noch da.“
Ich:
„Das sehe ich. Und ich ignoriere dich jetzt seit Wochen. Vielleicht gehst du ja von allein.“
Warze:
(lacht leise)
„Süß. Wirklich süß.“
Wie alles beginnt
Warzen kommen nie mit Ansage.
Sie tauchen nicht auf und sagen:
„Guten Tag, ich bleibe jetzt drei Monate und werde dann wieder verschwinden.“
Nein.
Sie erscheinen klein, unscheinbar, fast harmlos. Und genau das ist ihr Trick.
Man denkt: Ach, das ist nichts.
Und die Warze denkt: Perfekt. Dann richte ich mich hier mal ein.
Die typische Beziehung
Eine Warze ist wie ein unangenehmer Mitbewohner:
- Sie zahlt keine Miete
- Sie macht Ärger
- Und sie geht nicht weg, wenn man sie ignoriert
Man probiert alles, außer das Richtige.
Ein bisschen Hausmittel hier, ein bisschen Hoffnung da.
Die Warze bleibt – und wird selbstbewusster.
Warzen lieben Unentschlossenheit
Nichts mögen Warzen mehr als Menschen, die sagen:
„Ich probiere erstmal ein bisschen was.“
Heute Pflaster.
Morgen Spray.
Übermorgen Knoblauch.
Für die Warze ist das wie Wellnessurlaub.
Keine Konsequenz, keine klare Linie – perfekt.
Was Warzen wirklich hassen
• Geduld oder
• Konsequenz
Beides zusammen ist ihr Endgegner.
Entweder man zieht eine Behandlung durch.
Oder man geht zum Arzt und lässt das Thema beenden.
Alles dazwischen?
Zeitgewinn für die Warze.
Der Moment der Trennung
Irgendwann kommt der Tag, an dem man genug hat.
Man handelt.
Salicylsäure. Vereisung. Laser. Arzt.
Und plötzlich ist sie weg.
Ohne Drama. Ohne Abschied.
Fast schade.
Fast.
Warzen sind keine Monster.
Aber sie sind verdammt gut darin, menschliche Schwächen auszunutzen:
Aufschieben, Hoffen, Wegschauen.
Wer das versteht, ist ihnen einen Schritt voraus.
Und falls du gerade denkst:
„Die beschreibt mich ganz gut…“
Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, aktiv zu werden 😉